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SE-KulturDorf – Ein Fest, das bleibt

01.10.2019

Liebe Neversdorfer, liebe Leser,

vor Beginn der Kulturdorf-Tage habe ich mir vorgenommen zu jeder Veranstaltung einen Bericht zu verfassen. Dies war mir aufgrund der emotionalen Nähe schlicht und ergreifend nicht möglich!

Auch heute, zwei Tage nach der letzten Veranstaltung schaffe ich es nicht in die Rolle des objektiven Beobachters zu schlüpfen.

Aber warum sollte ich das auch tun?

Um mich selbst zu regulieren erlaube ich mir zu jeder Veranstaltung nur einen Satz und die Auflistung erfolgt chronologisch.

Am Tag der Vereine (ist das wirklich erst 18 Tage her?) hat Neversdorf eindrucksvoll bewiesen, dass Kultur weitaus mehr als „nur“ Kunst ist.

Fritz Bliesener war als Eröffnungs-Act der Kulturdorftage sowohl künstlerisch als auch menschlich ein Glücksgriff.

Mit dem TroubaDuo verbrachten wir eine wundervolle Nacht singend und lachend am Lagerfeuer!

Svenja Krüger verzauberte uns im Märchenwald mit wunderbaren Geschichten und in den Wanderpausen hielten traumhafte Saxophonklänge von Dirk Zygar diese Atmosphäre aufrecht.

Jurij Kandelja löst mit seinem atemberaubenden Bajanspiel Jubelstürme in Schultzes Tenne aus.

Auf dem wunderschönen Hof Lührs erlebten wir Kunst und Blitzlichter in Pferdeboxen.

Ob Einsiedlerkrebse Freunde haben werde ich wohl nie erfahren, da der Philosophiekurs für Kinder die einzige Veranstaltung war, der ich nicht beiwohnen konnte, dem Hörensagen nach hat Anette Steinmann aber die anwesenden Kinder begeistert.

Mit dem Forum Humanum haben wir einen Kulturtreffpunkt mitten im Dorf, dessen Brisanz und Aktualität uns mit dem Film „Kreisgang“ verdeutlicht wurde.

Das Duo Tweii nahm uns mit „Across the sea“ und vermittelte  uns maritime Eindrücke auch abseits unseres Sees.

Schließlich begeisterte Petra Albersmann Jung und Alt mit ihrem Puppenspiel Luise ist weg.

Und dann auf unserem Helferfest spielte Ilona Raasch auf ihrer Geige ganz groß auf.

Mir ist klar, dass ich mit meinen Worten keinem Künstler und keiner Veranstaltung gerecht werden konnte, dies zu versuchen hätte jedoch jeglichen Rahmen gesprengt. Mit den Bildern von Günter Klingner (und mir) in unserer Fotogallerie mag dies vielleicht besser gelingen.

Ein Fest, das bleibt schrieb ich im Titel dieses Artikels und bleiben werden auf jeden Fall die Graffitischilder von Leeroy Sass, die uns über die Wochen begleitet haben.

Auch wird das Verhältnis zu Edda Runge, Sabine Lück und Rabea Breiner vom VJKA bleiben, welches weit über „normale“ Zusammenarbeit hinausgegangen ist.

Und dann ist da noch das, was wir Neversdorfer aus diesen 16 Tagen mitnehmen. Was kulturell bleiben wird, ist noch nicht abzusehen, doch diesen Zusammenhalt im Orga-Team und bei den unzähligen Helfern zu erleben macht mich unheimlich stolz und dankbar.

Für den Kulturausschuss

Sven Schultze

 

Foto: SE-KulturDorf 2019

Fotoserien zu der Meldung


SE-KulturDorf 2019 (16.09.2019)